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So.
20.08. · 20:15
  —  Färöer - Die Inseln der Wale  
Mo.
21.08. · 02:25
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21.08. · 08:25
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22.08. · 14:40
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27.08. · 18:50
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29.08. · 12:50
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Färöer - Die Inseln der Wale

Für die Bewohner der Färöer-Inseln ist der Grindwalfang eine jahrhundertealte Tradition zum Nahrungserwerb. Doch Ärzte warnen mittlerweile vor dem mit Quecksilber verseuchten Fisch und Tierschützer gehen gegen die Treibjagd auf die Barrikaden. Die Dokumentation begleitet die Einwohner der atemberaubenden Inselgruppe bei ihrem Alltag und gibt Einblicke ihre Kulturgeschichte. 

Die Inselgruppe Färöer besteht aus 18 Inseln und liegt weit abgelegen im Nordatlantik. Rund 50.000 Menschen leben hier, die stolz ihre Kultur hoch halten. Dazu gehört auch der "Grindadráp", der färöische Grindwalfang. Bei dieser Triebjagd werden die Fische in eine Inselbucht getrieben, wo die Jäger ihre Ankunft bereits mit Messern bewaffnet erwarten. Ihre Art des Jagens wird international scharf als Tierquälerei kritisiert. Hinzu kommt, dass auch färöische Ärzte vor dem weiteren Konsum des Walfleischs warnen, da es stark mit Quecksilber, PCB und anderen Umweltgiften belastet ist. Doch aus Angst vor dem Verlust ihrer jahrhundertealten Tradition verschließen viele Färinger die Augen vor den gesundheitlichen Risiken und ignorieren die weltweite Kritik.Die 18 Färöer-Inseln liegen weit abgelegen im Nordatlantik zwischen Norwegen, Island und den Britischen Inseln. Sie wurden vor vielen Jahrhunderten von den Wikingern besiedelt und beherbergen heute rund 50.000 Menschen. Die Färinger - oder auch Färöer - sind sehr stolz auf ihre Sprache und ihre Kultur. Ein identitätsstiftender Teil dieser Kultur ist allerdings die Grindwaljagd, die von internationalen Kritikern als Tierquälerei und Blutbad verachtet wird. Doch die Bewohner müssen mittlerweile nicht nur die Intervention von Tierschützern fürchten, sondern auch die Wale selbst. Denn ihr Fleisch ist wegen der Verschmutzung der Meere hoch belastet mit verschiedenen gesundheitsschädlichen Umweltgiften.

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