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How to Change the World - Die Geschichte von Greenpeace

Es ist die Geschichte über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation der letzten Jahrzehnte. Mit beeindruckenden, bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen erzählt „How to change the world“ die Entstehungsgeschichte von Greenpeace. Der Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit auf die halsbrecherischen Bootsfahrten zu den russischen Walfangboten und antarktischen Robbenjägern. Der Film zeigt aber auch, wie sich die Greenpeace-Gründer durch zu große Egos und Überforderung selbst in ein Fangnetz manövrierten, aus dem sie drohten, nicht mehr entkommen zu können.

1971 sticht eine kleine Gruppe mutiger und verwegener Umweltaktivisten aus dem kanadischen Vancouver in See, um einen umstrittenen US-amerikanischen Atombombentest vor der Küste Alaskas zu vereiteln. Die Aktivisten sind wochenlang auf einem alten Fischkutter unterwegs, kämpfen gegen die Winterstürme im eisigen Beringmeer und ringen mit der US-Küstenwache, die im Auftrag des US-Präsidenten Nixon verhindern will, dass mediale Aufmerksamkeit auf den Atombombentest in Amchitka gezogen wird.
Unter den Aktivisten auf See befindet sich auch der charismatische kanadische Journalist Bob Hunter, der sich seit Jahren für die Friedensbewegung und den Umweltschutz engagiert. Da sich die bunt zusammengewürfelte Besatzung leidenschaftlich für beide Themen einsetzt, wird schon bald eine improvisierte Flagge auf dem Schiff gehisst, die einen einprägsamen Namen trägt: Greenpeace.

Obwohl der Atombombentest nicht verhindert werden kann, kehren die Aktivisten dennoch als medienumjubelte Sieger nach Vancouver zurück. Tausende von Menschen stehen am Ufer, um die verdutzten Greenpeace-Aktivisten zu empfangen. Überall in Kanada und den USA solidarisieren sich die Menschen mit der Umweltschutzbewegung, die sich bald neue Aufgabenfelder sucht und in den kommenden Jahren gegen den Walfang und gegen die Tötung von Robben kämpft.
Mit dem unerwarteten Erfolg von Greenpeace beginnen jedoch auch die Grabenkämpfe in dieser jungen und zudem schlecht geführten Organisation. Weltweit werden Ableger gegründet, die zwar den Namen Greenpeace tragen, aber oft allzu eigenständig und kopflos agieren. Der unfreiwillige Anführer Bob Hunter erhält bald zunehmend Gegenwind aus den eigenen Reihen. Streit und Zwist drohen, Greenpeace frühzeitig zu zerschlagen – bevor der ursprüngliche Traum der Gründungsmitglieder, eine Revolution zu entfachen und die Welt zu retten, Wirklichkeit werden kann.               

Der faszinierende Dokumentarfilm „How To Change The World – Die Geschichte von Greenpeace“ erzählt von den Gründungsmitgliedern und den allerersten Gehversuchen einer kleinen kanadischen Umweltschutzorganisation, die heute zu den größten der Welt zählt: Greenpeace. Bislang nie gesehene Archivaufnahmen, Fotos und aufschlussreiche Interviews mit den damaligen Akteuren  zeichnen ein lebendiges, facettenreiches und unverstelltes Porträt der Anfangsjahre dieser berühmten Organisation und deren Gründer. Der Film erzählt von Erfolgen, Niederlagen und der inspirierenden Kraft einzelner Menschen, die ihre Augen vor den Übeln der Welt nicht verschließen wollten und damit ein dauerhaftes, generationenübergreifendes Phänomen schufen.

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