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Awake - Das Leben des Yogananda

Mit der Doku "Awake - Das Leben des Yogananda" bringen die preisgekrönten Regisseurinnen Paola di Florio und Lisa Leeman einen der einflussreichsten Bestseller der spirituellen Welt auf den Bildschirm. In 80 spannenden Minuten schildern sie "Swami Yoganandas" Mission als "Heilsbringer" und "Vater der Yoga" in der westlichen Welt. Das Portrait zeigt eine emotionale Reise ins Innere von einem der größten Gurus des 20. jahrhunderts, Prominenten Anhängern wie George Harrison und uns selbst.

Schon bei der Geburt von Mukunda Lal Ghosh wissen seine Eltern und ihr Guru, dass ihr Viertgeborener zu den „Erleuchteten“ zählt - den Menschen, die den Kern des Menschen erkennen und diese Erkenntnis anderen Menschen zugänglich machen können. Die Prophezeiung sollte sich erfüllen. Als Teenager erhält Swami Yogananda die Mission seines Lebens als geistige Eingebung von seinem Guru: die Yoga-Lehre in den Westen zu tragen. Das wird ihm wie keinem seiner Vorgänger gelingen. Offenbar ist der Yogi mit dem langen, welligen Haar und den schwarzen Augen zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Industrialisierung und Einstein´sche Wissenschafts-Revolution nach dem Ersten Weltkrieg verursachen eine fundamentale Glaubenskrise im christlichen Abendland. Entsprechend offen empfängt die sinnsuchende Bevölkerung in Los Angeles 1928 den indischen Prediger und sein „Seelenfutter“. Mit seiner bunten Mischung aus spirituellem Gedankengut und handfesten Konzentrations-Techniken zur Selbst-Erkenntnis füllt Yogananda schon bald die größten Hallen. Politiker, Popstars, Alternative - innerhalb weniger Monate versammelt der „Vater des Yoga“ unzählige Anhänger aus allen Gesellschaftsschichten in seinem Ashram (Glaubenszentrum) unweit der Hollywood-Hills. Hier legt er den Grundstein für den Siegeszug der über 5.000 Jahre alten, östlichen Heils-Lehre im Westen. Bis jetzt ungebrochen - gerade heute im Zeitalter von Digitalisierung und Natur-Entfremdung - zählt seine Autobiografie mit den zeitlosen, kulturübergreifenden Wahrheiten zur meistverkauften „Lebens-Anweisung“ in unseren Breiten. Immer mehr neue medizinische Erkenntnisse bestätigen das, was Menschen wie Yogananda intuitiv wissen: Yoga wirkt!

„Yoga“ (indisch) bedeutet so viel wie Harmonie oder Einheit. Und darum geht es beim Yoga: der Harmonisierung des Lebens, indem das eigene Selbst mit dem kosmischen Bewusstsein eins wird. Genau wie Ayurveda kommt Yoga aus Indien und ist eine ganzheitliche Heilslehre. Meditations- und Bewegungstechniken, sogenannte Asanas, machen nicht nur den Körper sondern auch den Geist beweglich. Die manchmal an Verrenkungen erinnernden Übungen dienen der Lehre nach als Schlüssel zur Wahrnehmung von unserer Intuition; dem berühmten Bauchgefühl. Yoga ist damit der Schlüssel zum „Erwachen“ unseres Geistes, der häufig vom Intellekt unterdrückt wird. Neben-Effekte der Yoga-Praxis sind neben Stress-Abbau und Gesundheitsförderung auch körperliche Fitness und Muskelaufbau. Auch wenn es manchmal so wirkt, ist Yoga aber keine moderne Sport-Disziplin, sondern ein über 5.000 Jahre altes philosophisches System zur göttlichen und damit zur eigenen Wahrnehmung; Erkenntnis. Als „erwacht“ bezeichnet man diejenigen, die im Yoga bereits so viel Übung haben, dass sie Zugang zu ihrem innersten Kern haben und deshalb die Energien in ihrem Körper und Geist (um-)lenken können. Yoga hat viele Ausprägungen, die sich an den Praktiken der jeweiligen Lehrmeister anlehnt. Die von Yogananda verbreitete Form ist das Kriya-Yoga (das aktive Yoga) - „die Schnellstraße zu Gott“ -  bei dem Körper, Geist und Seele gleichermaßen entwickelt werden. Teilweise wird Yoga sogar gezielt in der westlichen Schulmedizin zur Linderung von chronischen Muskelschmerzen, Asthma oder Bluthochdruck eingesetzt.

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