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Der Neandertaler in uns

Der Neandertaler in uns

Neandertaler gelten als primitive Steinzeitmenschen. Doch stimmt diese Vorstellung wirklich? Aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse räumt Hollywood-Star Andy Serkis („Der Herr der Ringe“) mit den Vorurteilen auf und zeigt, wie Neandertaler wirklich aussahen und welche Fähigkeiten sie hatten. Eine lebensnahe Rekonstruktion eines Urzeit-Mannes zeigt schließlich: In uns steckt viel mehr Neandertaler als wir dachten.

Neandertaler in uns
Neandertaler in uns

Dumm, primitiv, langsam – das sind die Attribute, mit denen die meisten Menschen Neandertaler beschreiben würden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen allerdings, dass wir mit dieser weit verbreiteten Vorstellung falsch liegen. Vielmehr noch: Studien beweisen, dass der Neandertaler sogar viel mehr Ähnlichkeiten mit uns Menschen hatte als wir dachten, dass er neben dem homo sapiens zu unseren Vorfahren gehört. Die BBC-Doku zeigt den Neandertaler von einer komplett neuen Seite – klüger, schneller und als einen unserer Vorfahren, von dessen Genen wir noch heute profitieren.

Um unser Bild vom Neandertaler richtig zu stellen, erweckt Hollywoodstar Andy Serkis, der u.a. in „Der Herr der Ringe“ die Rolle des Gollum spielte, in der BBC-Doku unsere Vorfahren wieder zum Leben. Zusammen mit der Paläontologin Ella Al-Shamani setzt er das Puzzle aus neuen Studien und Erkenntnissen zur Intelligenz, Genetik und Verhaltensweisen der Neandertaler zusammen, um ein realistisches Abbild unserer Vorfahren zu schaffen.

Neandertaler in uns
Neandertaler in uns

Neben dem wissenschaftlichen Hintergrund nutzt der Hollywood-Star sein mehrfach prämiertes „Imaginarium“. Ein Studio, in dem fiktive Figuren für Blockbuster wie „Planet der Affen“ oder „Der Herr der Ringe“ zum Leben erweckt werden. Spätestens jetzt wird deutlich: Der Neandertaler war alles andere als primitiv, dumm und langsam. Er war vielmehr ein erfolgreicher Jäger, der bestens an seine Umwelt angepasst war. Und der sich mit dem homo sapiens kreuzte und so auch seine Gene an uns weitergegeben hat. Gene, von denen wir heute vielmehr profitieren als zu verlieren.

Die neuen Erkenntnisse kann auch die Medizin nutzen, um Krankheiten wie Diabetes, Störungen des Immunsystems und sogar Autismus zu bekämpfen.

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