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Die Affenbande

Die Affenbande

Jeder mag Affen. Sie sind sozial, intelligent, verspielt und es macht Spaß, sie zu beobachten. Doch woran liegt das? Vielleicht, weil wir den Primaten in uns selbst entdecken? Mit den Affen haben wir in ganz Afrika, Südamerika und Asien die unterschiedlichsten Verwandten, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen, die ihnen beim täglichen Überlebenskampf helfen. Die Dokumentation stellt die interessantesten Primaten und ihr alltägliches Verhalten vor, bei dem wir auch vieles über uns selbst lernen können.

Kongo, Zentralafrika: Die Gorillafamilie hat Zuwachs bekommen. Im dichten Dschungel erforscht das kleine Gorillababy seine Welt mit den Händen – genauso wie Menschenbabys. Die nächste Gemeinsamkeit ist die Anziehungskraft: Ein Baby steht automatisch im Mittelpunkt, genauso schauen alle Mitglieder der Gorillafamilie bei dem Neuankömmling vorbei und heißen es in ihrer Gruppe willkommen.
Ortswechsel: In Südamerika leben rund 160 verschiedene Affenarten – jede mit eigenem Aussehen und Eigenarten. Eines haben aber alle gemeinsam: Sie leben in der Gruppe, um gegenseitig aufeinander Acht zu geben. Schließlich ist das Leben im Dschungel gefährlich. Die Verteidigung des eigenen Reviers ist dabei Grundvoraussetzung. Der rote Brüllaffe macht besonders viel Tamtam, um sein Revier zu markieren und seine Gruppe zusammen zu halten.
Unsere vielleicht seltsamsten Verwandten leben in Borneo – und zwar nur dort. Nasenaffen machen ihrem Namen alle Ehre. Sie haben sich auf eine bestimmte Art Blätter als Nahrung spezialisiert, so dass sie nur in den Wäldern Borneos zu finden sind. Paviane sind dagegen nicht so wählerisch. Sie haben sich auf das Leben in der afrikanischen Savanne spezialisiert und fressen eigentlich alles: Von Samen bis zur Antilope.

Dass Affen in sozialen Gruppen leben, ist eine der größten Gemeinsamkeiten, die wir Menschen mit ihnen haben. Unsere nächsten Verwandten sind die Schimpansen. Ihre Gene stimmen mit unseren zu fast 99 Prozent überein. Ihr Sozialverhalten in der Gruppe ist zwar hoch entwickelt, als vorbildhaft kann es trotzdem nicht beschrieben werden. Dispute lösen Schimpansen generell mit Gewalt. Der Boss hält seine Gruppe permanent mit Schlägen auf Trab. Wenn er schlechte Laune hat, müssen die Weibchen schnell den Nachwuchs in Sicherheit bringen, so dass die Kleinen nicht ernsthaft verletzt werden. Neben den hoch entwickelten sozialen Strukturen stellen die Schimpansen ihre Intelligenz dadurch unter Beweis, dass sie erstaunliche Lösungen für Probleme finden. Mit langen Stöcken angeln sie sich beispielsweise Äpfel aus dem Wasser. So müssen sie sich selbst nicht nass machen.
​Schneeaffen zeigen ihre Intelligenz, indem sie die heißen Quellen Japans zum Aufwärmen oder auch als Wellnessbad nutzen.

Daten und Fakten

Produktionsland Deutschland
Produktionsjahr 2017
Regie Phil Coles
Originaltitel Go Ape
Laufzeit 48 Minuten

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