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Scandinavian Star

In der Nacht des 7. Aprils 1990 bricht an Bord der Ostsee-Fähre „Scandinavian Star“ ein Feuer aus, das 159 Menschen das Leben kostet. Den Überlebenden, Rettungskräften, Ermittlern und Angehörigen haben sich die Ereignisse dieser Schicksalsnacht ins Gedächtnis eingebrannt – denn obwohl heute erwiesen ist, dass es sich damals um Brandstiftung handelte, bleiben die Umstände auch 30 Jahre nach dem Unglück ungeklärt. Dieser Mord in 159 Fällen zählt zu den größten ungelösten Kriminalfällen der skandinavischen Geschichte. Doch was genau hat sich in dieser tragischen Nacht ereignet – und wieso wurde der Tathergang nie aufgeklärt? Die packende sechsteilige Doku-Serie „Scandinavian Star“ erzählt die eindringliche Geschichte dieser Katastrophe.

Die 1971 vom Stapel gelassene Fähre „Scandinavian Star“ wird in den USA bis 1990 für günstige Tagesauflüge in die Karibik genutzt. Wenig später soll das baufällige Schiff, nach einem oberflächlichen Farbanstrich, im Auftrag der dänischen Reederei „DA-NO Linjen“ Passagiere zwischen Dänemark und Norwegen befördern. Einige Crewmitglieder sind geschockt, als sie das Schiff erstmalig betreten, das über keine vorschriftsmäßige Sprinkleranlage verfügt und sich in einem insgesamt miserablen Zustand befindet. Doch der Eigner des Schiffes und seine Reederei stehen unter einem hohen finanziellen und terminlichen Druck – diese Ostsee-Fähre muss in Betrieb gehen.

Die Passagiere, die am 6. April 1990 an Bord gehen, ahnen von den vielen Sicherheitsmängeln jedoch nichts. Als in der darauffolgenden Nacht auf einem der Schiffsflure ein Feuer entflammt, bricht Chaos aus: Beißender Rauch füllt das Schiff, Familienmitglieder werden voneinander getrennt, Menschen werden vom Inferno unter Deck im Schlaf überrascht oder fliehen panisch und halbnackt zu den Rettungsbooten. Als skandinavische Schiffe und Hubschrauber dem abgesetzten Notruf folgen und mit der Rettung beginnen, behauptet der Kapitän der „Scandinavian Star“ voreilig, dass alle Passagiere und seine Crew bereits evakuiert seien. Die Lage ist unübersichtlich, die Nachrichtenmeldungen überschlagen sich. Die Angehörigen an Land harren danach in schrecklicher Ungewissheit aus – doch schon am nächsten Morgen wird den Rettungskräften das ganze Ausmaß dieser Brandkatastrophe bewusst, die 159 Menschen das Leben gekostet hat.

Scandinavian Star

Dänische, schwedische und norwegische Behörden nehmen alsbald gemeinsame Ermittlungen auf. Nach einem Indizienprozess wird der dänische Lkw-Fahrer Erik Andersen im Jahr 1991 der Öffentlichkeit als Täter präsentiert – doch nicht nur für viele Angehörige, sondern auch für erfahrene Sachverständige wirft dieser komplexe Kriminalfall auch danach immer noch zu viele Fragen auf. Der Tathergang kann nicht befriedigend rekonstruiert werden. Der Reeder, Eigner und Kapitän der „Scandinavian Star“ schieben sich die Schuld zu, ein Finanznetz der verantwortlichen Reederei führt investigative Journalisten in die USA und Vorwürfe eines Versicherungsbetrugs werden immer lauter – für die Überlebenden, Hinterbliebenen und unabhängigen Experten beginnt ein jahrzehntelanges und mühsames Ringen um die Wahrheit. Auf Druck von Angehörigen und Privatermittler rollt die norwegische Polizei knapp 25 Jahre nach dem Brand an Bord der „Scandinavian Star“ den Fall wieder auf und ein unter Verdacht stehender Schiffsingenieur beschließt, nach fast drei Jahrzehnten sein Schweigen erstmalig zu brechen.

Die sechsteilige dänische True-Crime-Doku-Serie „Scandinavian Star“ porträtiert die eindringliche Geschichte sowie die komplexen Hintergründe der Brandkatastrophe, die sich auf der gleichnamigen Ostsee-Fähre 1990 ereignet hat. Seltene Archivaufnahmen, Fotos und intime Interviews mit Überlebenden, Ermittlern und ehemaligen Crewmitgliedern beleuchten das tragische Schiffsunglück und den bis heute unaufgeklärten Kriminalfall facettenreich in einer Doku-Serie, die vom langen Ringen um die Aufklärung eines Verbrechens erzählt.

ProduktionslandDänemark
Produktionsjahr2020
RegieMikala Krogh
Laufzeit6 Episoden à 60Minuten

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