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Underdogs - Die bunte Hundefamilie

Die Schnauze immer vorne 

Sie stehen meist im Schatten ihrer großen Verwandten, dabei ist kaum eine Tierfamilie so anpassungsfähig wie die „Underdogs“. Vom zähen Polarfuchs bis zum Wüstenschakal – vom scheuen Marderhund bis zum cleveren Rotfuchs – sie alle sind wahre Überlebenskünstler und ihr Durchhaltevermögen macht sie zu Siegern. Die Dokumentation begleitet die „Underdogs“ über ein gesamtes Jahr bei ihrem täglichen Kampf um ihr eigenes Überleben und darum, ihre Jungen durchzubringen.

Von klein auf müssen sich die „Underdogs“ großen Herausforderungen und Gefahren stellen. Nur 20 Prozent der Rotfüchse überleben das erste Lebensjahr. Nur die stärksten und schlausten schlagen sich durch den ersten Winter. Die Dokumentation begleitet eine Füchsin, die sechs Junge bekommt und sie versucht durchzubringen. Aufnahmen aus dem Inneren des Fuchsbaus zeigen die Familienidylle, die leider schnell vorbei ist. Durch ihre angeborene Neugier verlassen die jungen Rotfüchse nach wenigen Monaten den Bau und sind dadurch mehreren Gefahren ausgesetzt. Das benachbarte Uhu-Paar hat es auf die Kleinen abgesehen und der umherstreifende Luchs freut sich auch über eine Mahlzeit. Nur zwei kleine Rotfüchse schaffen es bis zum ersten Winter, der die nächsten großen Herausforderungen bereithält. In dieser Zeit sind ihre großen Cousins, die Wölfe, Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite eine ernstzunehmende Gefahr, können die großen Räuber besonders in der kalten Jahreszeit als Nahrungslieferant dienen. Rotfüchse – bekannt für ihre Intelligenz – folgen Wolfsrudeln und schlagen bei den Resten ihrer Beute zu. Eine clevere, aber auch höchst gefährliche Taktik, könnten die Wölfe den kleinen Fuchs mit Leichtigkeit töten.

Polarfüchse müssen mit noch wesentlich längeren und härteren Wintern zurechtkommen. Durch ihre extreme Anpassungsfähigkeit haben sie sogar die letzte Eiszeit überlebt. Die Doku begleitet eine Polarfüchsin, die drei Junge zur Welt gebracht hat. Da der Frühling im hohen Norden wesentlich später einsetzt, kommen Polarfüchse wesentlich später zur Welt als ihre Verwandten, die weiter im Süden leben. Die Kindheit der Polarfüchse startet nicht nur später, sie endet auch früher. Nach bereits vier Wochen verlassen die Kleinen den Bau und nach zwei Monaten müssen sie sich alleine durchschlagen.

Die Dokumentation zeigt außerdem eine junge Marderhündin, die in einem ehemaligen Fuchsbau ihre Jungen aufzieht. Marderhunde stehen ganz unten in der Hierarchie der „Underdogs“. Deshalb sind sie sehr scheu und halten sich viel am Wasser auf. Eine Nische, die sie sich zu Eigen gemacht haben. Ihre Verwandten jagen hier nicht, bei Marderhunden stehen dafür Frösche und Kröten ganz oben auf dem Speiseplan.

Bis auf die Antarktis haben die Verwandten der Hunde die ganze Welt erobert – perfekt angepasst und bestens organisiert. Durch ihre schlauen Taktiken überleben sie selbst in den widrigsten Bedingungen und beweisen damit, dass sie alles andere als „Underdogs“ sind.

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