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Zehn Milliarden

3.000 Liter Wasser für einen Burger, obwohl die Hälfte der Menschen an Durst leidet? Professor Stephen Emmott versucht zu warnen. Seine Botschaft: Es gibt zu viele von uns. 2050 sollen zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Eine Masse, die unser Planet nicht mehr ernähren kann. Der Dokumentarfilm inszeniert die augenöffnende "One-Man-Show" des renommierten Professors. 

Der anerkannte Mathematiker und Wissenschaftler Stephen Emmot prognostiziert eine dunkle Zukunft für die Menschheit und die Erde. Die voraussichtliche Population von zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 könne mit unserem jetzigen System nicht ernährt werden. Der Energiebedarf werde verdreifacht werden und könne nur mit Atomkraft oder 36.000 neuen Kohlekraftwerken gedeckt werden. Emmot vermutet, dass der Amazonas bald Wüste ist, Bangladesch im Meer versinkt und die Industriestaaten zu umkämpften, militärischen Zonen werden - wenn sich unser System nicht jetzt verändert. 
Bisher hat die Menschheit sich mit Abholzung, Schadstoffbelastung und globaler Ausbeutung ein enormes Eigentor geschossen: Drei der sieben Milliarden Menschen leiden unter Überflutungen, Dürren und Bürgerkriegen - ganz zu schweigen von der Zahl der Hungerleidenden. Doch statt zu sparen, verschwenden Industriestaaten immer mehr Ressourcen. Die gesteckten Klima-Ziele wurden in der Vergangenheit nicht erreicht und erneuerbare Energien sind eher Wunschträume als Realität. Doch was kann die Lösung für diese Probleme sein? Die UN prognostiziert bis zum Ende dieses Jahrhunderts einen Anstieg der Weltbevölkerung auf 28 Milliarden - oder um es mit Professor Emmots Worten zu sagen: "I think we are fucked."

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