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Paris 1928 - Eine Stadt verändert die Welt

Paris 1928 - Eine Stadt verändert die Welt
18.03.2019 |  Mo. 01:40 Uhr
Start: 01:40 Uhr
Ende: 02:35 Uhr
Länge: 55 Minuten
Inhalt:
Eine herausragende Rolle spielte der Schriftsteller André Breton, der als Vordenker des Surrealismus für Furore sorgte. Anschaulich wird der Inhalt seines Romans 'Nadja' geschildert, der als grundlegendes Werk der klassischen Moderne gilt. 1928 war mit der Fertigung von zirka 100 Gemälden außerdem das produktivste Jahr des belgischen Malers René Magritte, der nahe Paris lebte.
Visionen auf dem Gebiet des Städtebaus verfolgte der Architekt Le Corbusier. Das kühnste seiner Projekte sah vor, Paris rechts der Seine vollständig abzutragen, um es mit 18 gigantischen Hochhäusern und einer stark begrünten Hauptachse von 120 Meter Breite wieder zu errichten.
Wesentliche Impulse gingen auch aus den Reihen der großen Kolonie US-amerikanischer Künstler und Freigeister aus. Zu ihren schillerndsten Vertretern gehörte der Komponist Cole Porter. Der englische Pianist und Sänger James Hodgson berichtet vom ausschweifenden Leben Porters in Frankreich, ehe diesem mit der Musicalproduktion 'Paris' der endgültige Durchbruch gelang.
Auch der zentrale Treffpunkt der Pariser Literaturszene wird vorgestellt: In der von der Verlegerin Sylvia Beach geführten Buchhandlung 'Shakespeare and Company' gingen einst Schriftsteller von Weltrang, wie James Joyce, T.S. Eliot sowie Ernest Hemingway, ein und aus.