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Gorgona - Tödliche Wildnis

Weit ab vom Festland, voll von giftigen Schlangen und umzingelt von Haien, wurde Kolumbiens gefürchtetstes Gefängnis errichtet. Lebendig zu entkommen war auf Gorgona so gut wie unmöglich. Dreißig Jahre nach der Schließung des kolumbianischen Alcatraz traut sich ein Naturfilmteam auf die gefürchtete „Schlangeninsel“.

Die Insel Gorgona

Die Insel Gorgona liegt circa 30 Kilometer vor der Küste Kolumbiens im Pazifik. Mit neun Kilometern Länge und knapp 2,5 Kilometern Durchmesser an der breitesten Stelle ist sie flächenmäßig etwa halb so groß wie Manhattan. Vor etwa 12.000 Jahren hat sich die Insel im Zuge der letzten Eiszeit vom südamerikanischen Kontinent abgespalten. Seitdem hat sich dort eine eigene, nur hier lebende Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Durch das ganzjährig feucht-warme Klima und Rekordniederschläge sind die Bedingungen vor allem für Reptilien ideal. Gorgona ist bekannt für ihre Vielfalt an Schlangen- und Eidechsenarten. Auch der Name ist abgeleitet von den „Gorgonen“ - griechischen Sagengestalten mit Schlangenhaaren. Viele Mythen ranken sich um die Insel. Durch das feuchte Klima und die Dichte an Würge- und Giftschlangen war die Insel nie dauerhaft bewohnt. Immer wieder wurde sie aber zum Stützpunkt von Piraten und Seefahrern. Zwischen 1945 und 1984 stand hier Kolumbiens berüchtigtstes Gefängnis - ein rechtsfreier Ort, gebaut nach dem Vorbild nationalsozialistischer Konzentrationslager, dessen Ruinen in der hier vorgestellten Doku besucht werden. Seit der Schließung steht die „Schlangeninsel“ unter Schutz und gilt heute als Geheimtipp für Alternativreisende und Ökotouristen sowie als Forscherparadies.

Daten und Fakten

ProduktionslandGroßbritannien
Produktionsjahr2018
RegieNuala Carr
OriginaltitelGorgona - snake prison island
Laufzeit48 Minuten

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